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Leben und arbeiten in der Osterräderstadt

Ostwestfalen-Lippe

SHWire hat seinen Sitz mitten in Ostwestfalen-Lippe in der Kleinstadt Lügde gefunden. Die Stadt ist bekannt für die Tradition des Osterräderlaufs, zu dem jedes Jahr an Ostern nicht nur die Bewohner Lügdes und Umgebung, sondern auch viele Touristen erscheinen.

Mit ihren historischen Gebäuden und der weitläufigen Natur bietet sie nicht nur ein ganz besonderes Ambiente. Neben den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten finden sich in der familienfreundlichen Stadt bezahlbarer Wohnraum und ein gutes Bildungsangebot sowie viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Ostwestfalen-Lippe – Wirtschaftlich stark aufgestellt

Die Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) liegt in Nordrhein-Westfalen und beherbergt 2 Millionen Einwohner. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und drei Naturparks machen sie für den Tourismus sehr attraktiv. Doch auch mit ihrer Industrie ist die Region wirtschaftlich sehr stark aufgestellt. Vor allem die Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik, Lebensmittelindustrie, IT-Industrie, Automatisierungstechnik sowie die Möbelindustrie haben ihren Anteil daran. Angesichts der guten Verkehrslage haben sich im Raum Bielefeld/Herford viele Logistikunternehmen und Speditionen angesiedelt. OWL gehört mit ca. 140.000 Unternehmen, einer Million Beschäftigten und einem Bruttoinlandsprodukt von mehr als 60 Mrd. Euro pro Jahr zu einer der stärksten deutschen Wirtschaftsregionen. Die Besonderheit der regionalen Wirtschaft sind ein breiter Branchenmix mit Schwerpunkt im verarbeitenden Gewerbe und zahlreiche Weltmarktführern. Vor allem mittelständische Unternehmen, viele wie SynFlex und SHWire in Familienbesitz und inhabergeführt, prägen die Region.

Eine Region mit Geschichte

In OWL bewegt man sich auf geschichtlich bedeutsamem Boden. Hier gab es unter anderem Funde aus der Stein- und Bronzezeit, die auf Spuren einer Besiedlung bereits in vorrömischer Zeit hinweisen.


Auch gibt es viele Sehenswürdigkeiten mit historischem Hintergrund. Eines der bekanntesten Wahrzeichen ist das  Hermannsdenkmal im lippischen Detmold. Es steht seit 1875 als Symbol für die Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 n. Chr.


Wer sehen möchte, wie die Region Lippe sich in den letzten 500 Jahren verändert hat, besucht das LWL-Freilichtmuseum Detmold. Das Museum zeigt 500 Jahre westfälische Alltagskultur und ist eines der bedeutendsten Volkskunde Museen in Europa.


Die Externsteine, eine markante Sandstein-Felsformation, sind ebenfalls eine herausragende Natursehenswürdigkeit Deutschlands, die unter Natur- und Kulturdenkmalschutz steht.

Lügde und der blaue Rauch
Einst war die Tabakindustrie ein wirtschaftliches Standbein

Die Geschichte von Lügde reicht weit länger zurück als die seiner Nachbarstadt Bad Pyrmont. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Lügde bereits 784 in den Fränkischen Reichsannalen, als Karl der Große hier sein erstes Weihnachtsfest im damaligen Herzogtum Sachsen beging.

Wahrscheinlich ist die Siedlung um oder im ersten Jahrhundert nach Christus entstanden und befand sich nördlich des heutigen Stadtkerns, zwischen dem heutigen Lügde und Bad Pyrmont – Holzhausen.

Auch die Klöppelkunst war in Lügde verbreitet

Im Spätmittelalter war Lügde Hauptort der Grafschaft Pyrmont und Sitz der gleichnamigen Grafen. Zur Mitte des 16. Jahrhunderts hieß es, dass das Wasser vom Hylligen Born angeblich jedes Gebrechen heilen sollte. Nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa kamen die Menschen in Scharen in die Gegend von Lügde, denn den Ort Pyrmont gab es noch nicht. Im Jahr 1583 traten die Bewohner Lügdes zur Reformation über. Wechselnde Einflüsse des Dreißigjährigen Krieg zwangen sie jedoch, das lutherische Bekenntnis wieder aufzugeben und 1624 nach heftigen Auseinandersetzungen zum katholischen Glauben zurückzukehren. Am Ende des Krieges war die Stadt zu einem Drittel zerstört und die Bevölkerung völlig verarmt. Am 14. März 1668 einigten sich Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg und die Grafen von Waldeck nach über 174 Jahren über den strittigen Besitz der Grafschaft Pyrmont. Die Grafen erhielten den Pyrmonter Brunnen und die benachbarten Dörfer. Georg Friedrich von Waldeck (1620-1692), ließ daraufhin den Quellbach zuwerfen, pflanzte die später berühmt gewordene vierreihige Linenallee und begründete Bad Pyrmont. Das Fürstbistum Paderborn erhielt die Stadt Lügde, deren Bewohner erfolglos dagegen protestierten zur katholischen Enklave inmitten eines protestantischen Gebiets zu gehören.

Die meisten Bewohner Lügdes waren sogenannte Ackerbürger und lebten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zu einem wesentlichen Teil von der Landwirtschaft. Die übrigen bestritten ihren Lebensunterhalt durch Handel und Handwerk.

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts verbesserte sich die wirtschaftliche Situation, als sich die industrielle Zigarrenherstellung entwickelte und die Stadt zu einem Zentrum der Tabackverarbeitung wurde! Auch die Heimkunst des Klöppelns war in Lügde sehr verbreitet.

Quelle: Pyrmonter Nachrichten vom 27.11.2020